Atomkraft und ihre Gegner

Mit der steigenden Anzahl der Population steigt auch unser Energiebedarf der Erde. Jeder Mensch benötigt dabei und ein ausreichendes Maß an Wärme und Strom. Um diese Faktoren zu sichern, muss es Kraftwerke geben, welche hoch effektiv sind. Die Energie muss nicht nur schnell, sondern auch in einem hohen Volumen geliefert werden. Derzeit gibt es herkömmliche und erneuerbare Energien. Die Atomkraft ist dabei ein länger bewährtes System, jedoch findet sie in den letzten Jahren immer mehr Gegner.

1954 ging in Russland das erste nukleare Kraftwerk an das Netz. Seitdem ist der Erfolg bezüglich der Energiegewinnung ungebrochen. Durch Kernspaltung kann über eine lange Zeit sehr viel Kraft erzeugt werden, auch wenn der Arbeitsaufwand sehr groß ist und die Sicherheitsüberwachung äußerst genau stattfinden muss. Die Atomkraft stellt daher neben beispielsweise Kohlekraftwerken eines der Hauptsäulen der internationalen Energiegewinnung dar. Viele Länder der Erde verfügen deshalb meist über mehre Kraftwerke mit Atomenergie. Neben diesem sehr positiven Faktor ist die Gefährdung der Umwelt und der Menschen bei einem Reaktorunfall jedoch ein starkes Gegengewicht.

Zwar wurden durch Protestbewegungen schon in den Siebzigern erste Gegenstimmen laut, doch wurden diese aufgrund der Wirtschaftlichkeit eines Atomkraftwerkes
von den Regierungen nicht ernst genommen. Ein erstes Umdenken geschah nach dem Unfall im russischen Tschernobyl, bei dem der Reaktor explodierte und dadurch die Menschen an Krebs erkrankten und die Landschaft bis heute unbewohnbar wurde. Da die Aufklärung durch die Medien immer größer wurde und somit Vorfälle schneller aufgedeckt werden, sinkt auch das Level an Akzeptanz. Gerade heute, in einer Zeit in der erneuerbare, risikoarme und umweltschonende Energie auf dem Vormarsch ist, stellt sich die Atomkraft als veraltet heraus. Nach dem ähnlich schweren Vorfall in Fukushima handeln nun auch die Regierungen und versuchen, die Atomkraftwerke für die Sicherheit in den nächsten Jahren abzubauen.

Hinterlasse ein Kommentar