Energie sparen in den eigenen vier Wänden
Es ist nicht schwierig, im eigenen Haus bzw. in der eigenen Mietwohnung Strom zu sparen. Angefangen bei den Lampen lässt sich viel Energie und somit auch Geld einsparen. Ein Anfang wäre es, die Altbirnen durch Energiesparlampen auszutauschen. Besonders sparsam sind dabei sogenannte LED Leuchtmittel. Wahre ‘Energiefresser’ hingegen sind Halogenlampen. Außerdem sollte in ungenutzten Räumen das Licht ausgeschaltet werden.
Auch die Küche hat viel Einsparpotenzial. Kühlgeräte sollten nicht lange offen stehen; bei älteren Geräten sollte die Dichtungen überprüft werden. Gekocht werden sollte generell mit Deckel; Schnellkochtöpfe sparen hierbei besonders viel Strom.
Bei der Anschaffung neuer Geräte sollte besonderes Augenmerk auf die Energiesparklasse gelegt werden. Induktionsherde benötigen am wenigsten Strom, kosten dafür aber etwas mehr in der Anschaffung.
Um Gas beziehungsweise Öl zu sparen, sollten keine Möbel vor die Heizkörper gestellt werden, um die Verteilung der erwärmten Luft gewährleisten zu können. Ältere Türen und Fenster lassen sich kostengünstig mit Dichtungsbändern isolieren. Zugluftstopper oder Wärmefänger können unter solchen Türen montiert werden, die häufig genutzt werden. Mit jedem Grad, um das die Raumtemperatur gesenkt wird, sparen Sie rund 6 Prozent Heizkosten. Es sollte also nicht wärmer geheizt werden, als für den einzelnen Raum unbedingt notwendig.
Weitere Stromfresser sind beispielsweise ältere Geräte im Stand-by-Betrieb. Nehmen Sie nicht genutzte Geräte nachts vom Netz. Steckerleisten können hierbei hilfreich sein. Plasmafernseher benötigen besonders viel Energie. Falls ein Neukauf ansteht, sollte auf einen LED- bzw. LCD-Gerät umgestiegen werden. Auch der Drucker oder Scanner am Computer muss nicht ständig eingeschaltet sein.
Wäsche sollte stets bei möglichst niedriger Temperatur gewaschen werden. Studien zeigen, dass sich 90-Grad-Wäschen in den meisten Fällen als unnötig erweisen.
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