Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für eine nachhaltige Energieversorgung
Klimaschutz ist in aller Munde, dennoch dauert es noch Jahrzehnte, bis die erneuerbare Energien die Braunkohleverstromung, bei der viel schädliches Kohlendioxid ausgestoßen wird, sowie die Stromproduktion aus Atomkraft oder Steinkohle ersetzen können. Dabei ist der Ausbau der regenerativen Energien und der Energieeffizienz der Schlüssel für mehr Klimaschutz und eine nachhaltige Energieversorgung. Denn bei den erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Solarenergie (Fotovoltaik), Bioenergie, Erdwärme (Geothermie) und Windenergie wird das klimaschädliche CO2-Gas gar nicht erst produziert. Neben Strom werden aus erneuerbaren Quellen auch Wärme und Kraftstoff gewonnen, zum Beispiel aus Biomasse (Holz, Biogas).
Außerdem erneuern sich die regenerativen Energien von selbst oder führen nicht zur Erschöpfung der Energiequellen, sodass die Energieversorgung nachhaltig gesichert wird. Braunkohle zum Beispiel ist ein fossiler Rohstoff, der nur noch begrenzt als Ressource vorhanden ist. Gleiches gilt für Öl. Deutschland ist bei der Entwicklung regenerativer Energien weltweit führend und setzt sich politisch besonders stark für eine nachhaltige Energieversorgung ein. Eine Prognose von Experten aus der Energiewirtschaft besagt, dass in Deutschland bis zum Jahr 2020 38,6 Prozent des gesamten Strombedarfs aus regenerativen Energien erzeugt wird. Der gesamte Energieendbedarf soll dann zu 18 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Doch auch in anderen Ländern ist derzeit ein großes Wachstum beim Ausbau erneuerbarer Energien zu beobachten. Beispielhaft hierfür sind China und die USA.
Im Jahr 2011 lag der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch laut dem Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bei 19,9 Prozent. Den größten Anteil lieferte die Windenergie. Damit liegen erneuerbare Energien auf Platz 2 in der Stromerzeugung – nach Braunkohle.
Foto © Diseñador – Fotolia.com
