Passivhäuser lohnen sich
Mit einem Passivhaus lässt sich dauerhaft viel Geld einsparen. Unter einem Passivhaus versteht man ein Gebäude, in dem sowohl im Winter als auch im Sommer eine angenehme Temperatur vorherrscht. Und das ohne separates Klima- oder Heizsystem. Erreicht wird dieser Vorteil durch eine ideale Wärmedämmung.
Ein Passivhaus bietet einen hohen Wohnkomfort bei einem sehr niedrigen Heizwärmebedarf. Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung von Niedrigenergiehäusern. Im Vergleich zu einem Niedrigenergiehaus benötigt ein Passivhaus über zwei Drittel weniger Heizenergie. Vergleicht man das Passivhaus mit einem normalen Gebäude, ist das Einsparpotenzial sogar noch höher. Der Energiebedarf wird aus passiven Quellen wie der Körperwärme der sich im Haus befindenden Personen, der Abwärme von technischen Geräten oder der Sonneneinstrahlung gewonnen. Der Energieverbrauch ist extrem gering und somit sind große Einsparungen im Jahr möglich, die ein Passivhaus lohnenswert machen. Ein Neubau ist im Vergleich zu einem konventionellen Haus zwar circa 10 bis 15 Prozent höher, durch die Energieeinsparungen amortisieren sich diese Zusatzkosten jedoch. Experten schätzen, dass dies innerhalb von 10 Jahren der Fall ist. Diese Zeitangabe ist eine vorsichtige Schätzung, da die Amortisationszeit im Wesentlichen von der zukünftigen Entwicklung der Energiepreise abhängt.
Doch nicht nur bei einem Hausbau kann ein Passivhaus umgesetzt werden. Ebenfalls möglich ist es, durch Umbau und Sanierungen den Standard eines Passivhauses zu erreichen.
Passivhäuser werden durch regionale Förderprogramme unterstützt. Darüber hinaus kann man von einem zinsvergünstigten Kredit der Kreditbank für Wiederaufbau Gebrauch machen.
Passivhäuser zahlen sich in jedem Falle aus. Denn nicht nur preislich bieten sie einen Vorteil, sondern auch hinsichtlich der Luftqualität und der individuellen thermischen Wärme.
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